Über.

Hallo, mein Name ist Pascal.
Ich komme aus dem Vogtland in Sachsen und studiere Theologie in Teilzeit an der Akademie für Reformatorische Theologie (ART) in Gießen.

Besonders wichtig ist mir sola Scriptura und die daraus folgenden, von Gott selbst eingesetzten Verheißungen und Ordnungen. Theologie darf für mich nie abstrakt bleiben, sondern muss sich stets konkret auswirken: auf Gemeinde, Ethik, Zeitfragen und das persönliche Leben des Christen.

Der Blog Gratia et Ordo (Gnade und Ordnung) möchte zeigen, dass beides untrennbar zusammengehört. Gnade und Ordnung stehen nicht in Konkurrenz zueinander und dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Es geht weder um Gesetzlichkeit noch um Zwang, sondern um Gottes gute Gaben, die aus dem Evangelium hervorgehen und dem Leben der Kirche und des Einzelnen dienen.

Dieser Blog entsteht nicht aus einem kirchlichen Auftrag, sondern aus persönlicher Überzeugung. Er versteht sich als ein Beitrag von lokaler Bedeutung im Blick auf eine notwendige Neubesinnung evangelikaler Kirchen: zurück zu einem mannhaften, verantwortlichen Glauben und zu einer hohen Sicht von Kirche und Amt, getragen von einem starken Kirchen- und Sakramentsverständnis.
Ziel ist eine kirchlich geordnete, bekenntnishafte Theologie, die die von Gott eingesetzte Ordnung der Kirche ernst nimmt und Schrift, Bekenntnis, Ordnung und geistliche Ernsthaftigkeit wieder zusammenhält.

Theologisches Kurzbekenntnis

Ich bekenne die Heilige Schrift als von Gott inspiriert, unfehlbar und unirrbar. Sie steht über Tradition, Emotionen und außerbiblischen Erfahrungen und ist die letzte und höchste Autorität in allen Fragen des Glaubens, der Lehre und des Lebens.
Die Schrift ist klar und kann vom Menschen durch das Wirken des Heiligen Geistes erkannt und verstanden werden.
Sie muss im historischen Kontext ausgelegt werden, wobei Schrift durch Schrift ausgelegt wird, da sie ihre eigene höchste Autorität ist.
Der maßgebliche Auslegungshorizont der Bibel ist die gesamte Heilsgeschichte von Genesis bis Offenbarung, nicht isolierte Verse, Kapitel oder Bücher.

Ich bekenne den einen Gott in Dreieinigkeit:
Vater, Sohn und Heiliger Geist: ein Wesen, drei Personen, ewig, gleich an Macht und Herrlichkeit.
Dabei ist der Vater nicht der Sohn, der Sohn nicht der Heilige Geist und der Heilige Geist nicht der Vater.

Ich bekenne Jesus Christus als den ewigen, eingeborenen Sohn Gottes, wahrhaft Gott und wahrhaft Mensch, von der Jungfrau Maria geboren, ohne Sünde, inkarniert zur Erlösung seines Volkes.
Er ist der einzige Mittler zwischen Gott und Mensch.

Ich bekenne, dass es nur einen Weg zur Rettung gibt: Jesus Christus. Alle, die nicht glauben, verbleiben in ihrer Rebellion gegen Gott, die Gott am Ende gerecht im Gericht und in der Hölle beenden wird.
Der Mensch ist tot in seinen Übertretungen, vollkommen verdorben und aus sich selbst unfähig, Gott zu suchen, Gutes zu tun oder sich nach Rettung zu sehnen.
Gott allein ist der Urheber der Rettung. Sein Erlösungswerk ist: souverän, wirksam, unveränderlich und vor Grundlegung der Welt beschlossen, nicht aufgrund vorhergesehenen Glaubens, Gehorsams oder menschlicher Entscheidung.
Gottes Gnade ruft den Menschen nicht zur Gesetzlosigkeit, sondern zum Gehorsam, der aus der Erlösung hervorgeht und nicht zu ihr führt.

Ich bekenne:

  1. Niederländisches Glaubensbekenntnis
  2. Dordrechter Lehrregel
  3. Heidelberger Katechismus

Alle diese können gesammelt mit Bibelstellen im Bekenntnisbuch der SERK Heidelberg abgerufen werden.